Sind wieder zurück in Stuttgart. Haben den Kopf voller Ideen und noch immer keinen Plan. Keine Zeit zum bloggen.
Dienstag, Dezember 04, 2007
OSTEND
Samstag, November 24, 2007
ARD HAUPTSTADTSTUDIO BERLIN
Viele Grüße an alle Freunde des ARD Morgenmagazins. Haben die Studioführung erfolgreich abgeschlossen. Wenig neue Informationen dafür gutes Bildmaterial und stark erhöhte Glaubwürdigkeit.
VOM FUNKEN ZUM PIXEL
Samstag waren wir in einer Ausstellung im Martin Gropius Bau. Erste Lektion: Martin Gropius ist nicht gleich Walter Gropius. Hätte man eigentlich wissen sollen, sogara müssen - Alle die es noch nicht wissen, besser gleich nachschlagen, es könnte sonst verdammt peinlich werden. Zur Ausstellung: Super interessantes Zeug von vielen verschiedenen Künstlern aus der ganzen Welt. Mit Sicherheit die beste Ausstellung, die ich in den paar Tagen Berlin sehen konnte.
Der Name des Künstlers ist mir leider mittlerweile entfallen. Aber es war eigentlich auch nur groß und nicht ganz so beeindruckend wie die anderen Sachen. Trotzdem schönes Bild.
Christian Partos: Visp, 2000. Foto: Lepkowski Studios, Berlin
Christian Partos: Visp, 2000. Foto: Jirka Jansch
Thomas McIntosh mit Emmanuel Madan und Mikko Hyninnen: Ondulation, 2002.
Thomas McIntosh mit Emmanuel Madan und Mikko Hyninnen: Ondulation, 2002. Foto: Lepkowski Studios, Berlin
Gregory Barsamian: The Scream, 1998. Foto: Jirka Jansch
Gregory Barsamian: No, Never Alone, 1998.
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Labels: berlin, exhibition, museum
Freitag, November 23, 2007
HAMBURGER BAHNHOF BERLIN
Heute waren wir in kleinen Einzelausstellungen von Walter Pichler, Damien Hirst, Roman Signer und in einer großen Sammelausstellung mit Werken von Anselm Kiefer, Richard Long, Paul McCarthy, und vielen weiteren im Hamburger Bahnhof Berlin.
Jason Rhoades 1998 'A Few Free Years', Hamburger Bahnhof, Berlin
Roman Signer 2005 'Hängender Stuhl' (Hanging Chair), Hamburger Bahnhof, Berlin, originally uploaded by hanneorla.
Roman Signer 2005 'Hängender Stuhl', Hamburger Bahnhof, Berlin
Roman Signer 1997 'Helikopter mit Spraydose', Hamburger Bahnhof, Berlin, originally uploaded by hanneorla.
Roman Signer 1997 'Helikopter mit Spraydose', Hamburger Bahnhof, Berlin
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Labels: berlin, exhibition, museum
Montag, Oktober 01, 2007
DIPLOM DIPLOM
habe mich entschlossen das BRASIL aus dem Namen des Blogs zu streichen, ihn wieder auferstehen zu lassen und in Zukunft aus Deutschland zu berichten. Derzeit bin ich mit der Diplomarbeit - Visuelle Prozessanalyse am Beispiel Nachrichtenentstehung - beschäftigt und kann keine großartigen Ereignisse posten. Aber sobald der Stress rum ist gibt's hier wieder regelmäßig was zu lesen.
Donnerstag, September 27, 2007
UCI ROAD WORLD CHAMPIONSHIPS
Das Projekt ist abgeschlossen und der Umzug vollbracht. Die nächsten Tage bin ich in privater Mission unterwegs. Wer mich noch vor Sonntag treffen will muss schon an die Rennstrecke kommen. Mehr Bilder wie immer auf Flickr
Montag, Juli 30, 2007
Sonntag, April 22, 2007
MILAN DESIGN WEEK
Im siebten Semester hab ich es jetzt auch endlich mal auf die Mailänder Möbelmesse, oder wie man heute sagt die Milan Design Week geschafft. Da ich ja nicht die geringste Ahnung hatte was mich dort erwartet bin ich erst mal mit Ron über das Messegelände geschlendert.
Der Salon Satelite, ein kleiner Teil des Messegeländes, in dem nur Studenten ausstellen und der keinen Eintritt kostet ist eigentlich ganz cool. Die Sachen sind zwar nicht immer ganz so fresh wie die Studenten einen glauben machen wollen, aber es schon richtig nettes Zeug dabei.
Diese beiden Bilder stammen zum Beispiel vom Stand von Smansk. Überall waren Flyer an die Wand getackert und nach Überwindung der anfänglichen Skepsis konnte man sich diese von der Wand reissen.
Der Rest des Messegeländes war dagegen ein echter Reinfall. Jede Menge wirklich hässliche Möbel und einfallslose Messestände, die überall gleich aussahen. Dieses Bespiel war noch ein echtes Highlight. Also nichts wie in die Stadt, wo wir die Showrooms unsicher machen wollten.
Dank unseren beiden Italienerinnen fanden wir dann auch sofort die Zona Tortona. Der Stadteil liegt etwas ausserhalb und ist somit weit genug von allen Hochglanz-Shops großer namhafter Hersteller entfernt. Richtig cooler, hipper Scheiss.
Wir blieben bis zur Abfahrt des Buses in der Zona Tortona, wollten aber wegen der verschwendeten Zeit auf dem Messegelände unbedingt den nächsten Tag auch dort verbringen.
Um ehrlich zu sein, weiss ich gar nicht um was es auf vielen Ständen ging. Im Vordergrund schien meist die Andersartigkeit zu stehen. Helsinki Hotel zum Beispiel hatte eine Hütte aus Europaletten gebaut und mit sehr einfachen Mitteln geschmückt.
Zuerst dachte ich irgendwie es handelt sich um eine Hochschule, da es sich um eine große Gruppe zu handeln schien (sehr unterschiedliche Sachen, die nicht wirklich zusammen passten). Dann fielen mir die vergleichsweise sehr aufwendig bestickten Handtücher auf, die überall lagen (nicht abgebildet).
Meine aktuellste Version ist, dass es sich wahrscheinlich um die Kacheln dieser Schlaf- und Badelandschaft handeln muss. Auf alle Fließen sind braune Haare lackiert. Das scheint mir doch sehr innovativ, wenn auch wenig attraktiv. Passt irgendwie!
Es gab ne Menge coole Sachen zu entdecken. Zum Beispiel diesen Wecker, der aussieht wie eine (Zeit-)Bombe und der den Namen "jihad" trägt. Mehr Bilder von der Zona Tortona, den Möbeln, Conceptcars, anderen toten oder lebenden Attraktoren und natürlich von Mailand gibt's bei Flickr
Dienstag, April 10, 2007
MINGA
Ich versuche ja ernsthaft mich wieder an Deutschland zu gewöhnen, aber dass es so hart werden würde hätte ich im Traum nicht gedacht. Es hat sicherlich auch Vorteile wieder hier zu sein aber so wirklich wohl oder gar zuhause fühl ich mich nicht. Alles sieht so verdammt aufgeräumt und leer aus, niemand ist auf der Straße und das obwohl diese in bestem Zustand sind.
Da Schwäbisch Gmünd ohne die Bahnhofs-WG und die Freunde von früher nicht mehr das gleiche und nach einer Millionenstadt wie Rio viel zu klein ist hab ich mich bei der ersten Gelegenheit nach München verdrückt. Natürlich kann man auch München, oder Minga, wie die Einheimischen sagen, nicht mit Rio vergleichen, aber das Programm wies dennoch erstaunliche Parallelen zu einem Wochenende in Rio auf.
Da wären zum Beispiel die Surfistas im Englischen Garten. Bei gefühlten -10°C - ich friere noch immer ununterbrochen - macht das Zuschauen nicht so viel Spaß wie am Strand von Arpoador, aber es gibt sie immerhin und das trotz Verbotsschild.
Ein Vorteil von Deutschland sind die Freunde die ich nun endlich wieder sehen kann. Mucho hab ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen und deshalb gleich mehrfach in MUC getroffen. Samstags sind wir gemeinsam zum Spiel des KSC in die Allianz Arena.
Krasse Hütte, viel steiler und kompakter als das Maracana in Rio und dennoch kam keine richtige Stimmung auf. Ob das nun an den Sicherheitsbestimmungen in Deutschland und den dadurch fehlenden Bengalischen Feuern liegt oder ob der Funke einfach nicht übersprang sei jetzt mal dahingestellt. Fakt ist dass ein halbvolles Maracana wesentlich mehr rockt als eine fast volle Allianz-Arena. Das Ergebnis lass ich jetzt mal unter den Tisch fallen. War ein beschissenes Spiel mit passendem Ausgang.
Hier noch ein Bild von der Außenfassade des Stadions. Da an diesem Abend 1860 München spielte war natürlich alles blau beleuchtet - beim FC ist das Stadion rot.
Sonntag, März 11, 2007
Samstag, März 10, 2007
THIS IS (NOT) THE END
Ich sage leise Servus, aber noch ist nicht aller Tage. Ich komme wieder, keine Frage!
Sobald der erste Stress in Deutschland vorbei ist gibt es unter anderem einen ausführlichen Bahia-Bericht mit mehr Bildern und weitere, bisher unveröffentlichte Posts.
Montag, März 05, 2007
SALVADOR BAHIA
Ich geh noch ein letztes mal Sonne tanken und die Ruhe vor dem Sturm genießen.
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Montag, Februar 19, 2007
CARNAVAL
Sorry, aber mir rennt die Zeit rennt davon. Mehr gibt's spätestens in vier Wochen.
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Labels: carnaval
Freitag, Januar 26, 2007
FRANKENREITER HARPER
Gestern war ich mit zwei Freunden auf einem Konzert von Ben Harper and the Innocent Criminals in Barra da Tijuca. Eröffnet wurde das Konzert von dem ehemaligen ProSurfer Donavon Frankenreiter, der zuletzt Urlaub in Nord-Brasilien machte und an diesem Abend definitiv in Spiellaune war.
Ben Harper war irgendwie nicht so locker. In der ersten Stunde richtete er nicht ein einziges Wort in Richtung Publikum und verlor sich ganz in seinen unendlichen Soli. Mir wars egal, schließlich war ich wegen der Musik da und Gitarre spielen kann der gute Mann. Dank des extrem textsicheren und wie immer euphorischen Publikums taute er mit der Zeit aber auf und spielte, die Gastauftritte seiner Freunde (u.a. Matisyahu) mit einberechnet, über drei Stunden.
Da die meisten Brasilianer nicht nur unpünktlich sind (konnten 10 Minuten vor dem offiziellen Beginn noch bis ganz nach vorne laufen) sondern auch nicht besonders gross werden fing ich an diesem Abend nicht nur einen Drumstick von Frankenreiters Schlagzeuger sondern auch ein Plektron von Ben Harper. Yeah, Nice Souvenir!
Donnerstag, Januar 25, 2007
SP453
Bin wieder zurück von meinem Trip nach São Paulo und um es vorweg zu nehmen - restlos begeistert! Die Stadt ist wirklich der Hammer. Nach zwei Tagen Dauerregen an der Küste von Guarujá bzw Bertioga Praia / Riviera de São Lurenço fing ich in Paulista, dem Bankenviertel von São Paulo, an die Stadt zu erkunden. Wie in Rio haben hier viele Großbanken nicht nur beeindruckende Gebäude sondern auch ein eigenes Kulturzentrum in dem sie Ausstellungen zeigen und die Gegend so auch für Touristen attraktiv machen.
Im Stadtteil Pinheiros, indem ich auch wohnte, ist mit der Rua Oscar Freire wohl einer der europäischsten Teile der Stadt. Sehr viele internationale Fashion Brands, schnuckelige Buchläden mit großen Designabteilungen, einige Concept Stores und schicke Design-Cafes machen den Reiz dieser Straße aus. Absolut empfehlenswert ist auch der Besuch des PLASTIK, einem kleinen Laden voller Designer-Spielzeug und Bücher über Graffiti, Vinyl, ... in einer der Querstraßen.
Wer mehr auf klassische Kunst steht sollte auf jeden Fall das MASP besuchen. Das ist das größte Museum für europäische Kunst Südamerikas mit vielen Werken von Monêt, Manet, Cezanne, Rembrandt, Van Gogh, Turner, usw. Sehr geil und der Eintritt ist jeden Dienstag frei!
Im Untergeschoss des MASP gab's noch eine Foto-Ausstellung der Pirelli-Sammlung über Reisen in Brasilien zu sehen. Sicherlich kein absolutes Muss (vorallem wenn man selbst durch Brasilien reist) aber wenn man schon mal da ist auf jeden Fall nett anzuschauen.
Ein weiteres Muss ist auf jeden Fall der Parque do Ibirapuera. Das ist nicht nur der größte Park der Stadt sondern auch sonst ein sehr interessanter Platz. Neben dem Bienale-Gebäude (wo gerade die Fashion Week São Paulo mit vielen Stars und Sternchen wie Gisele Bündchen stattfindet) stehen dort auch zwei, drei sehenswerte Bauten von Oscar Niemeyer.
Da die Häuser nicht so extrem hoch und eng gebaut sind wie in New York kam mir die Stadt eigentlich gar nicht so gross vor. Sieht man sie jedoch von oben wird einem sehr schnell klar warum sie mit über 16 Millionen Einwohnern zu den Größten der Welt gehört. Die Aussicht vom Banespa-Gebäude im Zentrum hat mich echt platt gemacht. Ein riesiges Häuser-Meer egal in welche Richtung man schaut. Muss man erlebt haben.
Zu meinen absoluten Lieblingsplätzen in SP gehört auf jeden Fall das SARAJEVO, ein Club mitten im noblen Bankenviertel Paulista. Es ist nicht nur extrem billig sondern vorallem sehr sehr schräg. Lauter komplett tätowierte Paulistaos mit ausgefallenen Frisuren und jede menge Piercings kombiniert mit netter Street-Art und richtig gutem "New Jazz" (ein Saxophon-Spieler der von einem DJ dirigiert und von einem Schlagzeug, einer E-Gitarre sowie einem Bass begleitet wird). Ein weiteres Rock-Konzert eine Etage höher rundete das Ganze perfekt ab! Definitiv ein Muss!
Ich könnte noch von Liberdade, dem japanischen Viertel und von Bela Vista, dem italienischen Viertel von São Paulo, den Fischverkäufern auf der Straße, den Buch-Automaten in den U-Bahn Stationen, den Konzerten und dem Feuerwerk zum 453. Geburtstag der Stadt und von vielem mehr erzählen - aber derzeit ziehe ich das Erleben dem Berichten vor. Bald gibt's wieder mehr.
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Labels: concert, culture, exhibition, sao paulo
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