Zeit mal wieder etwas zu bloggen. Das Wetter war die letzten vier Tage richtig deutsch. Zwölf bis Fünfzehn Grad Celsius und Dauerregen, genau das Wetter vor dem ich eigentlich flüchten wollte. Die Gebäude hier sind auch nicht gerade für diese Temperaturen geeignet. Rund um meine Balkontüre ist eine 5 Milimeter breite Fuge durch die der Wind direkt in meinen Rücken bläst, yeah. Trotz der leckeren Gemüsesuppe, die Herr Maus gestern für uns gekocht hat, hab ich jetzt ne ordentliche Erkältung.
Der gute Murk muss sich jetzt keine Gedanken mehr ums Wetter machen. Erstens ist seine Freundin zu Besuch und zweitens ist er ständig von warmen Gedanken umgeben. Nach dem Vorfall auf der Party neulich fotografieren ihn jetzt schon Männer auf der Straße und selbst Rocky, Andis Hund, will nur noch ihn rammeln. Ob das wohl mit seinem Besuch des Posto 8 (Schwulenstrand von Ipanema) letzte Woche zusammenhängt?
Ein Bild nur für Dich. Ohne Dich wär selbst Rio nicht so lustig!
Donnerstag, September 07, 2006
DEUTSCHES WETTER
Samstag, September 02, 2006
FAREWELL
Am Freitag war Dirks und Francois Farewell-Party hier bei uns in der Bogari-WG. Nachdem wir die ganze Woche eigentlich ganz gutes Wetter hatten, regente es an diesem Abend immer wieder. Echt schade, denn die beiden haben sich mächtig ins Zeug gelegt.
Es gab Churrasco für alle, jede Menge Cachaca, Erdbeeren oder Limetten für Caipirinhas und Bier bis zum Abwinken. Eine Telefonzelle (ohne Telefon) wurde mit Eis gefüllt und diente im Pool schwimmend als Bier-Kühlschrank. Ergänzt wurde der Pool mit einem Sack voll Blütenblätter und zwanzig Kilogramm Trockeneis. Ein Beamer projizierte den ganzen Abend lang riesige Fotos und Videos auf das Haus nebenan.
Die meißten Gäste waren Kollegen von Indio Da Costa, wo die beiden ein Praktikum gemacht hatten oder irgendwelche Franzosen aus Francois WG in Catete. Das restliche Drittel bestand aus Österreichern, Schweizern, Deutschen, Russen und Brasilianern. Die Freunde des Hauses (Fernanda & Co) hatten auch noch ordentlich Verstärkung mitgebracht. Alles in allem war's ein ganz netter Haufen.
Durch den Regen wurde unser Holzdeck sauglatt was einige wirklich komische Momente produzierte (Sorry Murk, ich hoffe dein Arm ist gut verheilt). Um fünf Uhr morgens kamen dann noch eine handvoll besoffener Franzosen die sich prompt in den Pool warfen und selbst um halb acht morgens nur widerwillig und unter lauten Protesten das Haus verliesen. Freu mich schon auf die nächste Party, genügend Alkohl ist dank der Gäste auf jeden Fall noch im Haus.
Mehr Bilder gibt's auf meiner Flickr-Seite (My Flickr - Links Rechts) oder auf Murks Blog
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Dienstag, August 15, 2006
WOCHENEND UND SONNENSCHEIN
Mein erstes Wochenende in Rio de Janeiro war richtig gut. Nachdem Marc und ich den Samstag am Strand von Ipanema verbrachten (YEAH!) ging's abends mit den Amerikanerinnen und der Hollandaise nach Catete auf die Party von Fischers Andi und seiner Freundin. Mussten sehr zeitig wieder aufbrechen, da ich erst einen Abend zuvor informiert wurde und bereits einer anderen Party zugesagt hatte.
Unser zweites Date des Abends hatten wir mit Bárbara, einer ehemalige Austausch-Studentin aus Rio. Ausrichter der Party im schönen Santa Teresa, dem Künstlerviertel von Rio, war Pedro Meyer, selbst begnadeter Künstler und Freund von Fabiola (Ex-Gmuenderin).
Die Location war nahezu perfekt. Ein wirklich schönes Haus und eine atemberaubende Aussicht über den Süden Rios mit dem Zuckerhut auf der einen und dem Corcovado (der Berg mit dem Jesus drauf) auf der anderen Seite. Es gab Alkohol ohne Ende - einen Barkeeper, der den ganzen Abend lang die besten Caipis machte und zwei riesige Fässer Bier, die selbst Marc nicht ganz leeren konnte. Da die meisten Gäste (überraschender Weise) Englisch konnten und der Alkohol in Strömen floss kam man sehr schnell mit fast allen Leuten ins Gespräch. Hab mich selten so prächtig auf einer Party amüsiert. Irgendwann um fünf oder sechs Uhr morgens, die Sonne ging schon auf, hat uns dann Luise (ebenfalls Ex-Gmuenderin) in die ESDI-WG gebracht, wo ich dann auch auf der Couch schlafen durfte.
Diese Party muss erst mal einer toppen. So kann's weitergehen. Mehr Bilder gibt's auf Murks Blog (siehe Links oder einfach direkt ins Bild klicken).
Der Sonntag war dann eher ruhig. Brasilianisches Bier macht nen höllischen Schädel, weshalb ich mich auf Pasta mit Robin und regungsloses Treiben im Pool beschränkte. Schließlich wollte ich an meinem ersten Schultag einen halbwegs anständigen Eindruck hinterlassen. Aber diese Geschichte erzähl ich Euch ein ander Mal.
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Labels: beach, ipanema, party, santa teresa
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