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Sonntag, August 10, 2008

B-TWIN WM 2008 - PART04


Arco, originally uploaded by foilr.


Am darauf folgenden Tag wollten wir es locker angehen lassen. Das Knie war dank der schnellen Kühlung wieder abgeschwollen, aber ich traute dem ganzen noch nicht so richtig. Da ich am Vortag eine meiner Trinkflaschen verlor, was wir erst in Riva bemerkten, beschlossen wir zuerst einmal wieder Richtung Arco und dann in den Wald von Ceniga, wo der Sturz passierte, zu fahren.

Beitho wartete mit den Rädern am Ende der Abfahrt und ich stieg alleine den Berg hinauf. Als ich die Stelle gefunden hatte machte ich ein paar Bilder (siehe PART03) und suchte nach meiner Flasche. Ich war wohl nicht der Erste der an diesem Stein abflog, denn selbst zehn Meter die Böschung hinunter gab es einige Anzeichen für Radfahrer (Müsliriegel und weitere Flaschen).




garda_3573_web.jpg, originally uploaded by .


Es lief besser als ich dachte und nachdem Beitho und ich wieder in Torbole / Riva ankamen beschlossen wir die Ponale hoch und bis nach Biacesa di Ledro zu fahren um die andere Seite der Schlucht zu erkunden. Probleme hatte ich an diesem Tag weder mit dem Knie noch mit der Kraft (der Anstieg war dank der Serpentinen nicht zu steil). Leider war ein Großteil des Downhills zumindest ohne Federgabel nicht fahrbar. Ob diese Einschätzung an dem Sturz lag würde ich verneinen. Selbst Beitho, der nicht gestürzt war und über 100mm Federweg verfügt sprach sich noch vor mir für Schieben aus.




garda_3581_web.jpg, originally uploaded by .


Es sollte nicht die einzige (für uns) unfahrbare Strecke auf dem Weg in Richtung Pregasina bleiben. Diesen Trail (s.o.) benutzen hoffentlich nur Wanderer, denn viel mehr als auf diesem Bild zu sehen ist gibt es nicht. Kommt man von dem doch sehr schmalen Weg ab geht's locker 200 Meter tief direkt in den See. Aber ich befürchte es gibt bestimmt genug Wahnsinnige die diesen Singletrail trotzdem fahren.

Auf der letzten Abfahrt des Tages deutete sich dann schon an, was am nächsten Morgen Gewissheit sein sollte. Das Knie fing wieder an zu schmerzen und selbst die Ponale sollte am folgenden Tag schon zuviel des Guten sein. Wir beschlossen so viel wie möglich flach zu fahren, was am Gardasee schwierig ist und bis Navene nur durch unzählige, natürlich unbeleuchtete Tunnels auf der stark befahrenen Küstenstraße geht. Ab Navene gibt es zwar einen Radweg der auch direkt am See entlang führt aber aufgrund der vielen Badegäste und Fußgänger zur Hauptsaison nicht wirklich Sinn macht. Wir wechselten dann wieder auf die mittlerweile tunnellose Straße aber es ist schon komisch an den Gardasee zu fahren um dann mit dem MTB in Einerreihe auf Asphalt rumzudüsen. Anyway. Wir gingen auch so platt und waren aufgrund der Knie- und Sitzbeschwerden letztendlich auch ganz froh, dass dies der letzte Trainingstag war.